Energie-Audit gem. DIN EN 16247-1
15.05.2014

Angaben zur energetischen Qualität werden Pflicht.

Immobilienanzeigen:
Ab Mai müssen Energiedaten genannt werden

Ab dem 1. Mai 2014 müssen Immobilienanzeigen auch Informationen über die energetische Qualität der Objekte enthalten – denn sonst könnte ein Bußgeld fällig sein. Für Immobilienanzeigen in Zeitungen oder im Internet gelten ab dem 1. Mai neue Regeln.

Der Energieausweis zeigt Energie-Verbrauch oder Zustand der Heiztechnik oder Isolierung. Quelle: dena

So müssen Immobilienanzeigen in kommerziellen Medien für den Verkauf oder die Vermietung von Wohnungen sowie Wohnhäusern künftig Angaben über die energetische Qualität des inserierten Gebäudes enthalten. Darauf weißt auch die Deutsche Energie-Agentur (dena) hin. Wer beispielsweise in Zeitungen oder auf Immobilienportalen im Internet seine Wohnung oder sein Haus anbietet, muss in die Anzeige laut neuer Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) folgende Angaben aufnehmen:
   - die Art des Energieausweises (Energie-Bedarfs-Ausweis
     oder Energie-Verbrauchs-Ausweis),
   - den im Energieausweis genannten Endenergiebedarfs- oder
     Endenergieverbrauchswert für das Gebäude,
   - die im Energieausweis genannten wesentlichen Energieträger
     für die Heizung des Gebäudes,
   - das im Energieausweis genannte Baujahr der Heizung
     und die im Energieausweis genannte Energie-Effizienzklasse.

Die Angaben können in den Anzeigen sinnvoll abgekürzt werden. Sollte zum Zeitpunkt der Anzeigenschaltung kein gültiger Energieausweis vorliegen, ist dies in der Immobilienanzeige anzugeben. Ein gültiger Ausweis muss dann jedoch spätestens beim Besichtigungstermin vorliegen. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) weist darauf hin, dass der Verkäufer oder Vermieter, deren Anzeigen die Energieangaben nicht enthalten, ab 1. Mai 2015 eine Ordnungswidrigkeit begehen, für die ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro ausgesprochen werden kann. Wer also eine Wohnung anbietet, muss in der Anzeige künftig die Art des Energieausweises benennen. Außerdem müssen der End­ener­giebedarfs- oder Endenergieverbrauchswert für das Gebäude, die wesentlichen Energieträger für die Heizung des Gebäudes, das Baujahr und die Energieeffizienzklasse angegeben werden.

Energieaudit nach DIN EN 16247-1

GENEFF liefert Audit, Optimierung und Betrieb aus einer Hand

Mit der Durchführung eines Energieaudit nach DIN EN 16247-1 ermittelt GENEFF u.a. auch Maßnahmen zur Steigerung der Energie-Effizienz von Gebäuden.GENEFF empfiehlt als Orientierung für mögliche Abkürzungen in der Immobilienanzeige, sich an den Abkürzungen gem. der Energie­ein­sparverordnung (EnEV) zu orientieren, da der Gesetzgeber zu seinen Forderungen bislang kein offizielles Abkürzungsverzeichnis verabschiedet hat.

Als einheitliche Abkürzungen werden von GENEFF bis auf weiteres die Abkürzungen gem. der EnEV verwendet: Auszug aus der Energieeinspar-verordnung (EnEV), Abkürzungsverzeichnis:

AV:    Verbrauchsausweis
AB:    Bedarfsausweis
HF:    Fernwärme
HÖ:   Ölheizung
HG:   Gasheizung
HS:   Strom-/Strom-Mix-Heizung
HH:   Holz und andere Erneuerbare Energieträger
EEK:  Energieeffizienzklasse

Liegenschafts-Eigentümer können sich hinsichtlich der Durchführung eines entsprechenden Energie-Audits direkt an GENEFF wenden.



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