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25.04.2014

Aktuelles von der EEG-Reform

Anfang April 2014 wurde von der Bundesregierung der „Entwurf eines Gesetzes zur grundlegenden Reform des Erneuerbare- Energien-Gesetzes und zur Änderung weiterer Bestimmungen des Energiewirtschaftsrechts“ veröffentlicht. Die zuvor geplante Regelung, dass sämtliche Strom-Eigenverbraucher die sogenannte EEG-Umlage zahlen sollen (Bestandsanlagen einbezogen), wird mit diesem Gesetzentwurf nicht umgesetzt. Stattdessen wurde bei neuen Erneuerbare-Energien-Anlagen (EEG-Anlagen) und Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen (KWK-Anlagen) die EEG-Umlage von 70 auf 50 Prozent reduziert, sodass die mit dem Strompreis umzulegenden Belastungen für den Strom-Endverbraucher letztendlich geringer ausfallen. Konkret bedeutet dies einen zukünftigen EEG-Beitrag in den Stromkosten in Höhe von 3,12 Cent je kWh.


Bild-Quelle: Prof. Dr. Stefan Sell, Campus Remagen der Hochschule Koblenz

Darüber hinaus bleiben aber weiterhin alternative Energieerzeugungen, zum Beispiel Blockheizkraftwerke (BHKW) oder größere wärmegeführte Holzheizkraftwerke weiterhin ein attraktives und lohnenswertes Invest, auch wenn die EEG-Umlage wie geplant zum 1. August 2014 eingeführt wird. Denn langfristig liegen in den meisten Fällen die Energie-Einsparungen trotz EEG-Umlage höher als bei konventionellen Energie-Erzeugungsanlagen.Der Gesetzentwurf verfolgt als neuen Ansatz die Einführung einer „Bagatellgrenze“, welche vorsehen würde, dass für „kleinere“ Alt- und Neuanlagen mit einer installierten Leistung von bis zu 10 kW-el. und einer jährlichen Stromerzeugung von bis zu 10 MWh-el. keine EEG-Umlage gezahlt werden muss. Dies würde für eine eine massive Entlastung kleinerer Anlagenbetreiber sorgen.

Ob dies auch bei Ihnen funktioniert und wie sich dies auf Ihren Energieverbrauch (Strom- und Wärmebedarf, Energieausweis), Ihre Emissionen (Carbon-Footprint, CO2) und Ihre Energie-Kosten auswirkt, das ermittelt für Sie die GENEFF – Gesellschaft für Energie-Effizienz mbH.



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EEG Reform, Es gibt viel zu tun.

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