16.07.2008

Erste Flammen im Kessel des neuen Holzheizkraftwerkes Lohbrügge

Erste Flammen im neuen Kessel des Holzheizkraftwerkes Lohbrügge. Die letzten Vorbereitungen für den Probebetrieb des Holzheizkraftwerkes haben begonnen. Zusammen mit den beteiligten Firmen, wie u.a. dem Kessel- und Rohrleitungsbauer und den ausführenden Planern und Ingenieuren wurde in der „Feuerbox“ heute zunächst ein Lagerfeuer errichtet. Mit Hilfe dieses kleinen Feuers wird die 70 Tonnen Schamott-Ausmauerung getrocknet.

In einer kleinen Zeremonie wurde die Feuerbox auf den Namen: „MARIE“ getauft.

Dies wusste man natürlich zu feiern. Gemeinsam wurde gezündelt, anschließend wurde mit Feuerwasser gelöscht und sich mit einem Snack gestärkt.

Dazu Herr Christoph Hansen (einer der Ur-Väter dieses Projektes) vom Ing.-Büro Schuler (IBS):„ Die Energieversorgung der Zukunft ist eine große Herausforderung. Dieses moderne Holzheizkraftwerk ist eine sehr umfangreiche Antwort darauf und wir vom IBS durften daran mitgestalten und auch umsetzen.“


Christoph Hansen in der "Feuerbox" des Holzheizkraftwerkes Lohbrügge

Ende Juli wird die Feuerbox nochmals begangen und anschließend das gesamte Holzheizkraftwerk in den eigentlichen Probebetrieb gehen.

„Mit unseren Betriebsleitern Hr. Thiel und Hr. Timmann sind wir wirklich sehr gut aufgestellt.“, sagt Herr Sven Grimpe – Geschäftsführer der Betreibergesellschaft GENEFF - Gesellschaft für Energie-Effizienz mbH, „Schon seit der Bauphase geben sie allen Herausforderungen eine passende Antwort, nehmen nun selbst jedes Anlagendetail von den Herstellern mit ab und warten nur darauf, das gesamte Konzert „Heizkraftwerk“ dirigieren / in Betrieb nehmen zu dürfen.“


"Kraftwerksdirigenten" / Betriebsleiter Herren Klaus Timmann (li) und André Thiel

Der eigentliche Betrieb wird im September aufgenommen. Das Holzheizkraftwerk wird dann jährlich rund 13 Millionen Kilowattstunden Strom und 58 Millionen Kilowattstunden Wärme durch die Verbrennung von naturbelassenem Holz aus der Landschaftspflege erzeugen.

Der Bauherr, die KWA Contracting AG mit Sitz in Bietigheim-Bissingen, investiert in das Projekt nicht nur ein Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 12,5 Mio Euro, sondern auch in eine der modernsten und unweltfreundlichsten Energieerzeugungsanlagen. Pro Jahr werden durch den Betrieb des Holzheizkraftwerkes rund 22.800 Tonnen des Klimagases CO2 eingespart.



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in der "Feuerbox"

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